Das Zocken am PC gilt eindeutig als eine der Lieblingsbeschäftigung vieler junger, aber auch älterer Personen. Dabei unterscheiden sich die Geschmäcker natürlich nur allzu stark voneinander: Während die eine Gruppe actionreiche Ego-Shooter bevorzugt, erfreut sich eine andere Gruppe wiederum an rundenbasierten Strategiespielen.
Doch eines haben diese Spielergruppen laut Statistiken und Umfragen gemeinsam: Das Spielen im Einzelmodus hat längst an Attraktivität verloren. Immer wiederkehrende Missionstypen, stets gleiche Landschaften und vorhersehbare Handlungen der Künstlichen Intelligenz (KI) machen die meisten Spiele nach einer gewissen Zeit nur noch zur provisorischen Überbrückung der Langeweile. Doch seit der Verbreitung und Ausdifferenzierung des Internets, ist für alle PC-Spieler, die sich vom Daddeln mehr Abwechslung versprechen und auf anspruchsvollere Missionen hoffen, eine Lösung gefunden worden: Browserspiele gelten derzeit als der absolute Renner – bei Jung und Alt gleichermaßen!
Denn Browserspiele haben im Gegensatz zu den klassischen PC-Spielen etliche Vorzüge.
Vorteile
Der wohl größte Vorteil eines Browserspiels ist die kostenlose Beteiligung. So können gut 90% aller Browsergames ohne der Zahlung eines einzigen Cents gespielt werden! Natürlich lassen sich in vielen solcher Spiele auch Upgrades und Spezialfähigkeiten kaufen, doch den Hauptgewinn erzielen Betreiber solcher Internet-Spiele durch Reklame und Werbeanzeigen, die der Nutzer jedoch in der Regel nur einmal beim Ein- oder Ausloggen gekonnt wegklicken muss.
Außerdem ist für das Spielen der meisten Browsergames (also allen kostenlosen Spielen) kein Herunterladen einer bestimmten Software nötig. Anders als beim klassischen PC-Spiel wird der Festplattenspeicher also in keinster Weise belastet. Stattdessen gibt es zahlreiche Seiten, auf denen man kostenlose Browserspiele spielen kann.
Ein genereller Vorteil der hiesigen Browserspiele ist zudem der Fakt, dass der Spieler nicht allein agiert, sondern meist in Gruppen oder sogenannten Gilden, also Verbindungen mehrerer Spieler, handeln kann. Dadurch kann er sich mit anderen Spielern austauschen und gegebenenfalls Hilfe leisten, aber auch selber Hilfe bekommen.
Des Weiteren lassen sich bei manchen Browsergames Preise gewinnen. Der Spieler mit den meisten Punkten oder mit dem schnellsten Levelanstieg darf sich also nicht nur über die namentliche Erwähnung seiner zweiten Internetpersönlichkeit, sondern oftmals über reale Sachpreise freuen!
Einen winzigen Nachteil stellt jedoch die Grafik heutiger Browserspiele dar. Denn durch den Fakt, dass sämtliche Spieler auf ein mehr oder weniger großes Netzwerk an Internet-Browser zugreifen, muss die Grafik der Browserspiele etwas vernachlässigt werden, um allen Spielern eine schnelle und sichere Internetverbindung bieten zu können.
Derzeitige Renner
Wie bei klassischen PC-Spielen gilt auch im Bereich der Browsergames das Vielfältigkeitsprinzip. So gibt es die unterschiedlichsten Spielarten. Da gäbe es zum Beispiel die Landschaftssimulationsspiele. Farmerama stellt derzeit das wohl angesagteste Browserspiel dieses Genres dar. Hier darf der Spieler seine eigene Farm samt Pflanzen-, Tierzucht und Scheunenbau aufbauen.
Ein ebenfalls sehr weit verbreitetes Browserspiel ist das Rollen- und Fantasygame “Last Chaos“. Bei diesem actionreichen Spiel handelt es sich um ein klassisches MMORPG Spiel im Stile von “World of Warcraft”. Hier hat der Spieler nämlich die Chance, seinen eigenen Character (wahlweise in Gestalt eines Menschen, Elfen oder Hexer) über mehrere Level hinweg zu trainieren, ihm neue Fähigkeiten beizubringen und sich mit anderen Spielern in atemberaubenden Schlachten messen zu können. Außerdem gilt das bekannte Sammelprinzip: Der Spieler darf sämtliche gewonnene oder zufällig gefundene Gegenstände behalten, tauschen und verkaufen. Derzeit spielen übrigens rund 3 Millionen PC-Nutzer
Last Chaos!
Ebenfalls auf den vordersten Plätzen der angesagtesten Browsergames vertreten sind Weltraum-Strategiespiele. Da gäbe es zum Beispiel “Battlestar Galactica”, “Dark Orbit” und “O-Game”. In solchen Weltraum-Spielen darf sich der Spieler entweder als Kapitän eines einzelnen Schiffes beweisen oder seine Führungsqualitäten durch die Kontrolle ganzer Planeten unter Beweis stellen. So dürfen bei der letzteren Variante nicht nur das Rohstoffmanagement und die Besiedlung neuer Planeten, sondern auch der Ausbau einer technologisch höchst entwickelten Kriegsflotte genossen werden. Klassischer Vertreter dieses Genres ist zum Beispiel O-Game. Das derzeit beliebteste Online-Spiel “Dark Orbit” lockt dagegen mit der Kontrolle über ein einziges Schiff. Allerdings darf der Spieler dieses stets mit neuen Waffen, verbesserten Antrieben und neuen Besatzungsmitgliedern ausstatten.
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